Der blaue Himmel trügt : Erinnerungen an Diktatur und Krieg

Stecher, Reinhold, 2018
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7022-3687-8
Verfasser Stecher, Reinhold Wikipedia
Beteiligte Personen Ladurner, Paul [Bearb.] Wikipedia
Systematik BB - Autobiographien,Briefe,Tagebücher,Reden
Schlagworte Nationalsozialismus, Kriegserinnerungen, Erinnern
Verlag Tyrolia-Verlag
Ort Innsbruck
Jahr 2018
Umfang 156 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Reinhold Stecher. Paul Ladurner
Illustrationsang Illustrationen
Annotation Erinnern – gedenken – mahnen
Wie Bischof Reinhold Stecher die NS-Diktatur und den Krieg erlebt hat

Achtzig Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs ist und bleibt es geboten, die Erinnerung an die Gräuel und die Folgen des nationalsozialistischen Terrorregimes wach zu halten. Bischof Reinhold Stecher hat das als Zeitzeuge dieser „unseligen Zeit, die kein Altgold heroischer Verklärung verdient“, immer wieder mahnend getan. Dieses Buch spannt den Bogen von der Pogromnacht des 9./10. November 1938 in Innsbruck bis zur Rückkehr Stechers nach Österreich im Herbst 1945. 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet, 1942 als Funker eines Gebirgsjäger-Regiments bei Ramuschewo (Russland) verletzt und 1943 an der finnisch-russischen Grenze eingesetzt, ehe er nach tausenden Kilometern Rückzug im Fjord von Trondheim (Norwegen) das Kriegsende erleben durfte. In Stechers Erinnerungen reicht, wie er schreibt, „die Skala der wechselnden Gefühle von Entsetzen und Zorn über kritisches Bedenken und ehrfurchtsvoller Verneigung bis zur hoffnungsvollen Veränderung mit dem Blick auf die Verwirklichung einer Zivilisation der Liebe“.

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